Informationen zu Touren in Oberitalien

Lago Maggiore
wie alle oberitalienischen See ist auch der Lago Maggiore ein Überbleibsel eiszeitlicher Gletscher. Der See ist 65 km lang und durchschnittlich 4 km breit. Am Borromäischen Golf zeigt der See die grösste Breite mit 11 km. Bei Ghiffa ist der See 372 m tief. Geografisch gesehen gehört nur der obere Teil im Norden zum Tessin und damit zur Schweiz; das Westufer gehört zum Piemont mit der Provinz Novara und das Ostufer zur Lombardei mit der Provinz Varese. Der See verfügt über sehr viele Zuflüsse, von denen der grösste, der Toce, bei Pallanza einmündet, während der Ticino vom Gotthard kommend an der Nordspitze zufliesst. Er verlässt den See an der Südspitze, um später unterhalb von Pavia in den Po zu münden. Weitere Zuflüsse sind die Maggia, die ein riesiges Delta zwischen Locarno und Ascona aufgeschüttet hat und die ruhige Tresa, die bei Luino am mittleren Ostufer einmündet. 
Die teils sehr engen und auch kurvenreichen Seeuferstrassen sind generell stark befahren, vor allem an den Wochenenden oder Feiertagen, dennoch entschädigt die mediterrane Landschaft, das milde Klima und der Charme der kleinen Orte längs des Ufers allemal.  
Ü : wer im Sommer, besonders im August kommen will, muss vorreserviert haben

Cannóbio
nur wenige Kilometer hinter der Schweizer Grenze gelegen, alte Palazzi, Arkaden, kleiner Hafen, viele Restaurants an der Ufer-Piazza
Sehenswert :
Kirche San Vittore, die Hauptkirche Cannóbios, daneben der alte Palazzo della Regione mit schönen Arkaden, Santuario della Santissima Pietà, ein Kuppelbau am Ende der Uferpromenade
Schiffsanlegestelle
Ü : verschiedene Hotels 


Cánnero
der Ort liegt geschützt inmitten von Olivenhainen. Romantischer Blick auf die zwei Inseln mit den Castelli di Cánnero
Ü : 2 Campingplätze am Ufer

Verbania
einer der grössten Orte am See, bestehend aus den Stadtteilen Pallanza, Verbania und Intra. Von  hier führt eine Autofähre nach Laveno am Ostufer des Lago Maggiore 
Sehenswert :
Basilika San Vittore im Zentrum, die Villa Taranto mit herrlichem Park (wurde von einem Schotten Ende des 19. Jh. errichtet)
die Isola Madre, die grösste der Borromäischen Inseln (Isole Borromee) ist nur von Pallanza zu erreichen
Autofähre nach Laveno, alle 30 Min. 

Laveno
am Ostufer des Lago Maggiore, mit platanenbestandener Uferpromenade, wo sich auch Restaurants befinden, der Ort wird zunehmend industrialisiert, Keramikwerke und chem. und Textilindustrie
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August 25, 2004