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Sanitätsnotruf Graubünden : 144
Tomasee
hier entspringt der Vorderrhein
Tschamutt,
1667 m
oberstes Dorf mit wenigen Einwohnern, im Tavetschtal,
dem Tal des jungen Vorderrheins, Kapelle St. Nikolaus
Rueras,
1407 m
Übernachtungsmöglichkeit : Hotel Badus, Tel.
086-911115, Hotel Posta, Tel. 086-91126
Sedrun,
1404 m
Hauptort des Tavetsch, umrahmt von den Berggruppen
des Oberalpstocks, Gotthards und Piz Medel; sehenswert die Pfarrkirche St. Vigilius
1691 umgebaute Barockkirche mit prachtvoller Ausstattung, Museum La Truaisch
mit heimatkundlicher Sammlung, Darstellung Flachskultur und Mineralienausstellung
Übernachtungsmöglichkeit : 8 Hotels
Tavetsch
das weite, fruchtbare und an den Hängen reich
bewaldete Tal wird auch Tujetsch genannt. Die nördlichen Seitentäler sind auch
für Kristalle und Mineralien bekannt. Das Tavetsch war bereits im 8. Jh. bewohnt.
Im 12. Jh. siedelten die Walser. Das Tal gehörte über Jahrhunderte dem Kloster
Disentis. Wirtschaftliche Impulse gab der Bau des Kraftwerks Vorderrhein 1955
bis 1967 mit Erstellung des Nalps- und Curnera-Stausees
Disentis,
1143 m
romanisch Muster, über dem Zusammenfluss Vorder- und Mittelrhein, der Ort ist
geprägt von der Benediktiner-Abtei, die als Fürstabtei einst das ganze Bündner
Oberland beherrschte. Die um die Jahrhundertwende genutzte Radon-Quelle ist
heute stillgelegt. Entwicklung zum Ferienort "Disentis 3000"
Übernachtungsmöglichkeit : 10 Hotels
Trun,
855 m
stattliches Dorf an der Einmündung des Val Punteglias. Sehenswert : Barockkapelle
St. Anna, vor der Kapelle ein Ahornbaum, aus dem Trieb des Baumes, unter dem
1424 der "Graue Bund" feierlich bestätigt wurde., Museum Sursilvan
im Disentiser Hof von 1679, dem Versammlungsort des Grauen Bundes, mit prächtig
getäfelten Stuben, Wallfahrtskirche Maria Licht auf der Hangterrasse über dem
Museum
Ilanz, 702
m
romanisch Glion, teilweise noch mit prächtigen Häusern befestigt, 765 urkundlich
genannt, Stadtrecht 1289, alter Verkehrsknotenpunkt, für die Geschichte Graubündens
interessant, weil hier abwechselnd mit Chur und Davos alle drei rätischen Bünde
tagten, Sehenswert : die Altstadt am rechten Rheinufer mit wappengeschmückten
Bürgerhäusern, Reste der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung (noch 2 der
ehemals 4 Stadttore sind erhalten)
Übernachtungsmöglichkeit : 7 Hotels, JH in Luven
Vorderrheinschlucht
- Ruin Aulta
die Vorderrheinschlucht wird im Rätoromanischen
Ruinaulta genannt. Ruin bedeutet Bergrutsch. Da dies nicht sehr werbewirksam
klingt, sprechen die Touristikmanager lieber vom Grand Canyon der Schweiz. Die
grandiose Landschaft ist durch eine prähistorische Naturkatastrophe entstanden:
vor etlichen 10.000 Jahren stürzten nach Berechnungen rund 15 Milliarden Kubikmeter
Gestein zu Tal. Dieser Flimser Bergsturz war einer der größten Bergstürze im
gesamten Alpenraum. Die Trümmermasse bedeckt ein Gebiet von ca. 40 km2, die
inzwischen bewaldet sind. Dort, wo sich der Vorderrhein durch das Gestein fraß,
entstanden die bizarren Formen, die den Reiz der Landschaft ausmachen. Die Verkehrsverein
von Flims und Laax führen regelmäßig Schlauchbootfahrten durch. Die Vorderrheinschlucht
wurde ins Bundesinventar der Naturdenkmäler und Landschaften von nationaler
Bedeutung aufgenommen, da sie eine der noch wenigen unverbauten Flusslandschaften
der Schweiz darstellt.
Domleschg
auf dem Weg in den Süden war das Domleschg immer
schon ein wichtiger Korridor zu den Bündner Pässen. Die Machtzersplitterung
des Kleinadels, der das Tal beherrschen wollte, ließ immer mehr Burgen entstehen.
Mit den Einnahmen aus dem Transitverkehr entstanden längs der alten Straße auch
schöne Kirchen und Bürgerhäuser. Das Domleschg wird auch Schweizer Burgenland
genannt, strenggenommen gilt dies für die östliche Talseite, während die westliche
Heinzenberg heißt.
Rothenbrunnen
der
Name stammt vom jodeisenhaltigen Wasser
Thusis,
723 m
am Eingang zur Via Mala gelegen, seit alters wichtiger Rastort der Nord-Süd-Verbindung,
stattliche Patrizierhäuser z.B. Haus von Rosenroll am Rathausplatz von 1650,
Schlössli mit Barockfassade, nach dem Brand von 1845 teilweise neu aufgebaut,
stattliche spätgot. Pfarrkirche von 1506, Felszeichnungen auf Carshenna sollen
magische Symbole von vor 3500 Jahren sein
Übernachtungsmöglichkeit : Hotels, Hotel Splügen an der Hauptstraße, Tel.
081-814151
Sils i.D.
Übernachtungsmöglichkeit
: JH Burg Ehrenfels Tel. 081-811518
Tiefencastel,
851 m
malerisch gelegen auf einer Felsnase am Zusammenfluss von Albula und Julia.
Der Name ntstand durch ein einstmals tief im Albula-Tal gelegenes Kastell. Brandkatastrophe
1890, als Castellum Impetinis bereits 831 urkundlich erwähnt, sehenswert die
barocke St. Stephan-Kirche
Übernachtungsmöglichkeit : 3 Hotels
Alvaneu Dorf
sehenswert : Barockkirche St. Maria von 1697 mit
reichem Stuck
Übernachtungsmöglichkeit : Hotel Belfort, Tel. 081-721617, Hotel Ramoz, Tel.
081-721445, Hotel Simmen, Tel. 081-721192
Filisur,
1032 m
langgezogenes Straßendorf im Albulatal, stark geprägt von der Engadiner Bauweise
: breite Giebelfassaden mit Sgraffitoschmuck, Erker, schmiedeeiserne Gitter
vor den blumengeschmückten Fenstern. Sehenswert : Kirche von 1495. bei der Restaurierung
1956 entdeckte man spätgot. Fresken, Ruine der Burg Greifenstein
Übernachtungsmöglichkeit : 2 Hotels, 2 Gasthäuser
Landwasserviadukt
älteste Eisenbahnbrücke der Albulabahn, 130 m
lang und 65 m hoch, ausgeschilderter Wanderweg von Filisur
http://www.rhb.ch
Bergün,
1386 m
Bravuogn, Bilderbuchdorf im Engadiner Stil, liegt in einer freundlichen, waldumsäumten
Talweitung an der Mündung des Val Turos. 1866 wurde die Albulastrasse fertiggestellt,
doch bereits Ende des 17. Jh. rückte man den Felsen mit Schwarzpulver zu Leibe,
was damals ein aufsehenerregendes Unterfangen darstellte. Im Mittelalter förderte
man Erz, welches auch verhüttet wurde (Reste der Schmelze Bellaluna 1086 m,
Sehenswert : Albula-Bahn-Museum; spätgot. Kirche, Meierturm am Dorfplatz, Museum
Bravuogn mit heimatkundlicher Ausstellung, mehrere Funde bestätigen, dass der
Platz bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Bekannt ist Bergün auch für die
5 km lange Rodelstrecke von Preda
Übernachtungsmöglichkeit: 6 Hotels, 1 Pension, JH in Latsch
Preda,
1789 m
unmittelbar am Nordportal des 5885 m langen Albula-Tunnes gelegen, letzte Zustiegsmöglichkeit
Übernachtungsmöglichkeit : Hotel Preda Kulm, Tel. 731146, Sonnenhof 731398
Engadin
Durch den Bau der Rhätischen Bahn von 1898 bis
1904 konnte das Engadin besser für den Tourismus erschlossen werden. Die
Berninabahn-Eröffnung folgte bereits 1910. Olympische Winterspiele 1928
und 1948 in St. Moritz verschafften dem Ort selbst und dem Engadin Weltruhm.
Man schwärmte fortan vom Champagnerklima, weil die Luft so herrlich prickelt.
Im Herbst leuchten ausgedehnte Lärchen- und Arvenwälder vor imposanter
Bergkulisse und stahlblauem Himmel. Das Wasser der Seen glitzert im Sonnenlicht.
Der Maloja-Wind, der aus dem Bergell heraufkommt, verheißt frische Brise
für die zahlreichen Surfer, und inzwischen gibt es regelmässige internationale
Wettbewerbe.
Das Oberengadin ist ein durch Gletschereinwirkung
modelliertes weites Tal mit leichtem Gefälle vom Maloja-Pass bis zur Punt Ota.
Diese ist auch Sprachgrenze zwischen den beiden rätoromanischen Dialekten des
Engadins, dem Ladin Puter und dem Ladin Vallader, das im Unterengadin gesprochen
wird.
Info über den Strassenzustand im Engadin : Tel. 0900-558040
La Punt/Chamues-ch
(spricht sich tschmüsch-tsch)
nettes Dorf mit alten Engadiner Häusern, wie z.. Casa Mereda von 1642 am rechten
Flussufer nördlich der Brücke, Patrizierhäuser der Albertini, got. Kirche
Übernachtungsmöglichkeit : 3 Hotels
Inn
romanisch En, entspringt oberhalb von Maloja
in einer Höhe von 2645 m aus dem Lej dal Lunghin. Dann durchfließt er die Oberengadiner
Seen mit geringer Strömung bis Susch. Dann jedoch nimmt des Gefälle zu. Die
Talengen und große Gebirgsbäche lassen den Inn nun zum ungestümen Alpenfluss
werden. Durchs Unterengadin fließt er hinab nach Landeck, biegt nach Osten.
Kurz vor Rosenheim erlässt er die Berge und mündet nach etwa 180 km als mächtiger
Fluss bei Passau in die Donau
Bever,
1710 m
der Name ähnelt "bivio", was Weggabelung bedeutet, trennte sich hier
der Innweg weiter nach Zernez vom Weg ins Albulatal nach Bergün und Filisur.
Ruhiger Ort, der das unzerstörte Bild eines Engadiner Dorfes bietet, fotogene
Brunnenplätze, interessante Sgrafitti an den Fassaden, z.B. Haus Zamboni
Übernachtungsmöglichkeit : 4 Hotels
St.
Moritz, 1822 m
unterteilt in Bad und Dorf
St. Moritz-Bad berühmt durch die großen Hotels, wo der Jetset abstieg
und noch absteigt, z.B. das Carlton, Kulm, Palace und Suvretta, berühmt geworden
auch durch die Olympischen Spiele von 1928 und 1948
im Winter Pferderennen auf dem zugefrorenen See, der 1,5 km lang, 500 m breit
und 40 m tief ist
zwischen Celerina und Pontresina rom. Kirche San Gian 11. Jh. , einer der beiden
Türme wurde vom Blitz zerstört
Champferer See
Geröllmassen und Ablagerungen des Julier-Baches
haben den See vom Silvaplana-See getrennt. Auf diesem Schwemmlandkegel liegt
das Dorf Silvaplana
Silvaplana,
1816 m
der See (Lej da Silvaplana)
ist 3 km lang, 1,5 km breit und 77 m tief
Sils,
1800 m
romanisch Segl, besteht aus den Dörfern Maria (von Maioria = Meierei) und Baselgia,
am Ausgang des schönen Fextals, es gibt einen Pferdeomnibus ins Fextal, der
Ort wurde durch Nietzsche bekannt, sehenswert spätrom. Kirche, Nietzsch-Haus
mit Erinnerungsstücken des Dichters
der Silser See (Lej da Segl, ist 5 km lang, 1.5 km breit , 71 m tief und ist
somit der größte See des Oberengadins
Übernachtungsmöglichkeit : 20 Hotels
Maloja,
1815m
Sehenswert : Atelier Segantini : Ausstellung mit Alben, Skizzen, persönlichen
Gegenstände des Malers, das Grab von Giovanni Segantini auf dem Friedhof, in
der Umgebung ursprüngliche Bauernhäuser (stall und Haus getrennt, Stall aus
Bruchsteinen, Heugarden aus Rundholzbalken in Strickbauweise), Naturschutzpark
mit Turm Belvedere und
Was sind Gletschertöpfe ? sie sind durch Schmelzwasser
entstanden, die während der Eiszeit in die Spalten des Gletschers stürzten.
Dieses Wasser bewegte am Gletschergrund liegende Steine, die sich mit der Zeit
wie Mahlsteine in den Fels bohrten und riesige Löcher aushoben. Es gibt Gletschertöpfe
bis zu 15 m Tiefe und 6 m Durchmesser
Übernachtungsmöglichkeiten : JH, Tel. 43258, 7 Hotels, Privatzimmer
Celerina / Schlarigna, 1728 m
Samedan,
1721 m
urkundlich 1139 erstmals erwähnt, oberhalb der Dorfstraße typische Häuser, besonders
das Planta-Haus von 1550 - gilt als Prototyp des Engadiner Herrenhauses
Übernachtungsmöglichkeiten : 14 Hotels
Madulain,
1700 m
Übernachtungsmöglichkeiten : 1 Hotel
Zuoz,
1750 m
unbedingt reinfahren, schöne Engadiner Häuser, bereits zur Karolingerzeit
erwähnt, sehenswert : Gemeindeturm aus 13. Jh., spätgot. Pfarrkirche San Luzi
mit steinernem Wandtabernakel von 1520, Crusch Alva : 1570 mit Wappenfries geschmücktes
Patrizierhaus am Hauptplatz
S-chanf,
1662 m
sehenswert : Engadiner Häuser wie das Haus Juvalta 1670 und haus Caratsch 1613,
Chapell, ehem. Hospiz 13. Jh. im Eingang des Val Susauna, von wo einst der Passweg
über den Scaletta nach Davos führte
Übernachtungsmöglichkeit 2 Hotels, 2 Gasthöfe
Zernez,
1474 m
ist sozusagen das Tor zum Nationalpark, das Nationalparkhaus befindet sich am
Dorfausgang, sehenswert frühbarocke Kirche 1607 oberhalb des Ortes, gegenüber
die Kapelle St. Sebastian, die jahrhundertlang als Gerümpelkammer benutzt wurde,
Schloss Planta-Wildenberg von 1620, heute Gemeindehaus
zur Geschichte : Dorfbrand 1872
Schweizer Nationalpark - Parc Naziunal Svizzer
170 km2 Fläche lassen der Natur freien Lauf. Gut
markierte Wanderwege führen von S-chanf, Zernez und S-charl sowie von der Ofenpass-Strasse
in den Park. Der Park ist Heimat von Steinböcken, Hirschen, Gemsen, Adlern,
Bartgeiern, etc. Leider macht auch die Umweltverschmutzung vor dem Nationalpark
nicht Halt. Der Wind treibt belastete Luft aus den industriereichen Oberitalien
in die Wälder.
http://www.nationalpark.ch
Susch,
1426 m
Susch ist der einzige Ort im Unterengadin, wo der Inn durch das Dorf fliesst.
Jahrhundertealte tyische Engadiner Bauern- und Handwerkerhäuser prägen
das Dorfbild. Seine Blütezeit erlebte das Dorf, als Handelstreibende mit
Pferden und Mulis von Süden über den Flüela-Pass zogen.
Sehenswert : Plantaturm neben der Kirche von 1515
Lavin,
1435 m
Das von herrlichen Wiesen, Weiden und weiten Wäldern umgebene Lavin bietet
dem Besucher ein schönes, fotogenes Dorfbild. Die Umgehungsstrasse bringt
angenehme Ruhe nach Lavin. Ein Brand 1869 zerstörte gottseidank nicht alle
Häuser, so dass in dem verschonten Dorfteil schöne alte Engadiner
Häuser zu betrachten sind.
sehenswert : Kirche St. Georg
um 1500 erbaut, mit Malereien aus dem 16. JH., die Ruinen von Gonda (ein im
16. Jh. zerstörtes Engadiner Dorf)
Übernachtungsmöglichkeit 1 Hotel, 1 Gasthof
Guarda,
1653 m
Hoch über der Talsohle des Unterengadins liegt Guarda, das Dorf des Schellen-Ursli,
auf einer wunderschönen Sonnenterrasse, von der man einen herrlichen Blick
talaufwärts- wie abwärts hat. Diese Lage gab dem Dorf den Namen :
ursprünglich Warda = Warte. Der Ort ist bekannt und fotogenes Ziel für
sein gut erhaltenes Dorfbild mit prächtigen sgraffitogeschmückten
Häusern. Der Schweizer Heimatschutz hat den Ort deshalb unter die Ortsbilder
von nationaler Bedeutung eingereiht.
Früher führte die Transitstrecke durch das Dorf und mied so das schluchtenreiche Inntal. Der Ort wurde mit Heimatschutzgeldern renoviert.
Postautos verbinden Guarda-Station
(Bahnhof) mit dem hochgelegenen Dorf
Übernachtungsmöglichkeit 2 Hotels
Ardez,
1470 m
Ardez ist ein typisches Engadiner Dorf, wo noch wie in kaum einer anderen Gemeinschaft
die rätoromanische Muttersprache gepflegt wird. So gilt Ardez als Musterdorf
der rätoromanischen Wohnkultur. Stattliche Bauernhäuser mit den typischen
sgraffitoverzierten Fassaden stehen unter Denkmalschutz. Seit der Zerstörung
durch die Österreicher im Jahr 1622 ist Ardez von Feuer und sonstigen Katastrophen
verschont geblieben.
Übernachtungsmöglichkeit 1 Hotel
Ftan
/ Fetan, 1650 m
400 Jahre alte, noch in Betrieb stehende Wassermühle, in der "chascharia"
wird noch Käse gemacht, dieser hat einen roten Punkt; in der Casa Vulpius lebte
Pfarrer Vulpius, der die erste 1679 erschienene Bibel in romanischer Sprache
verfasste. Der Ort wurde 1720 durch eine Staublawine in 2 Teile gespalten, in
Grond (groß) und Pitschen (Klein)
Übernachtungsmöglichkeit 2 Hotels
Scuol,
1200 - 1470 m
Der Ort ist der größte des Unterengadins. Bedeutung erlangte Scuol und auch
das benachbarte Tarasp durch ihre rund 20 Heilquellen. Im heutigen Wellness-Angebot
bietet das Dorf hervorragende Möglichkeiten
Ansehenswert : Unterengadiner Heimatmuseum
http://www.scuol.ch
Unterengadin
das Unterengadin bietet gut erhaltene Dörfer, die
wie z.B. Guarda, fast wie ein Freilichtmuseum wirken. Die Dörfer sind nach Süden
gerichtet. Die Äcker waren meist nur klein und der Boden daher kostbar, und
so stehen die Häuser meist dicht beisammen. Viele Bauernhäuser mit ihren sgraffitoverzierten
Fassaden stehen unter Denkmalschutz.
die Orte : Susch - Lavin - Guarda - Ardez - Ftan - Scuol - Sent - Martina
Was ist die Senda Culturala ? Das ist der Engadiner Kulturweg, der 1995 neu
eingerichtet wurde. Orientierungstafeln bieten gute Information über die Dörfer.
Bad Tarasp
bekannt durch seine Heilquellen, siehe auch Scuol,
Sehenswert : historische Trinkhalle, Schloss Tarasp (im Privatbesitz, kann
jedoch besichtigt werden)
Martina,
1035 m
Grenzort zu Österreich
Übernachtungsmöglichkeit Hotel Martina, direkt an der Grenzstation, neue Zimmer
Chur
gilt als älteste Stadt nördlich der Alpen, schöne
Altstadt, aus jedem Wasserhahn soll frisches Bergquellwasser sprudeln, südliches
Ambiente am Arcas, einem von zahlreichen Straßencafés gesäumten Platz
sehenswert : Rätisches Museum
http://www.churtourismus.ch
Zillis
Sehenswert : die weltberühmte Kirche St. Martin :
sie enthält die älteste figürlich bemalte und fast vollständig erhaltene Holzdecke
des Abendlandes. Auf der flachen Kassettendecke widerspiegelt sich auf 153 gut
erhaltenen Bildtafeln das Weltbild des Mittelalters
Splügen
am Fuß des gleichnamigen Passes. Splügen ist Hauptort
des Rheinwalds und gilt als eines der besterhaltenen und gepflegtesten Dörfer
Graubündens. Strenge Vorschriften sorgen für Renovierung nach traditioneller
Bauart. Typisch : die mit Gneisplatten belegten Dächer und die Walserbauten
http://www.splugen.ch
Misox
hier wird italienisch gesprochen, denn der Einfluss
Italiens war in insgesamt 3 Bündner Tälern stärker als das rätoromanische Erbe.
Im Puschlav, Bergell und hier im Misox wird daher schon lang italienisch gesprochen.
Das Misox reicht vom Pass des San Bernardino 36 km bis zur Einmündung der Moesa
in den Ticino. Das Val Mesolcina, wie es im italienischen genannt wird, gehört
zu Graubünden, das Tessin beginnt erst bei Roveredo. Das Tal fällt in vier Stufen
von 2056m ü.M. auf 268 m ü.M. ab. Mediterranes Klima empfängt den Velofahrer.
Dank der Südlage gedeihen Palmen, Kastanien, Reben, Lorbeer und herrliche Kamelien.
Davos![]()
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Dezember 28, 2003