| Bainvegni
-Willkommen in Graubünden
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Vorderrheintal - Vom Oberalp-Pass zur 1. Stadt am Rhein |
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Von der Höhe
des Oberalp in
2044 m rollen die Räder bergab. Nette, noch ursprünglich wirkende
Orte wie Tschamutt, Rueras
und Camicholas weisen den Weg nach Sedrun,
das nur noch 1404 m hoch liegt. Weiter geht es bergab nach
Disentis (romanisch Mustér), das von der Benediktiner-Abtei geprägt
ist. Auf ca. 20 km werden 900 m Höhe verloren. Der nächstgrößere Ort Trun zeigt sich als stattliches Dorf an der Einmündung des Val Punteglias und liegt nur noch 852 m hoch. Die Strecke wird weiterhin vom Glacier-Express begleitet. Die Kilometer rauschen dahin, bis Ilanz, die 1. Stadt am Rhein (Vorderrhein) erreicht ist. | Tour
: einfach |
| Zum Grand Canyon der Schweiz - das Vorderrhein-Tal |
Wir verlassen
Ilanz und folgen der Beschilderung nach Castrisch, das nach ca. 2 km erreicht
ist. Bis Valendas sind es noch mal 4 km. |
Tour
: mittel |
| Domleschg und Schyn-Schlucht |
Tour
: mittel Entfernungen : Bonaduz - 15 km - Sils Sils - 13 km - Tiefencastel Tiefencastel 851 m - 4 km - Surava Surava 957 m - 7 km - Filisur
| Ein gut ausgeschilderter Radweg führt durch das Domleschg, ein weites Becken, das von bewaldeten Hängen eingerahmt wird. Alte Burgen zeugen von der einst wichtigen Durchgangsroute. Die Strecke ist flach, bis Sils erreicht ist. Durch die Schyn-Schlucht steigt die Strasse. 2 Tunnel, gut beleuchtet, mit etwas Steigung sind zu durchradeln. Tief unten im Tal rauscht die Albula dahin. Tiefencastel am Zusammenfluss von Albula und Julia liegt malerisch auf eine Felsnase. 4 km sind es bis Surava, die Strecke wird nun beschaulich. Der Kurbetrieb in Alvaneu Bad ist längst eingestellt, man 'golft' jetzt lieber. Filisur ist ein langgezogenes Strassendorf im Albula-Tal. Es ist bereits stark von der Engadiner Bauweise geprägt und bietet herrliche Fotomotive. |
| ![]() Typisch für das Engadin: blumengeschmückte Erker, kunstvolle Gitter, Sgraffito an der Fassade und schwere Holztüren |
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| Berg-Erlebnis Albula | |||||
| Eines vorweg : der Albula gilt als der schönste Velopass der Schweiz. Die Passstrasse ist nun Radweg. Durch die harten Winter muss die Strasse immer wieder geflickt werden. Von Vorteil ist der geringe Autoverkehr. Als Radler können wir immer wieder den Fahrgästen der roten Rhätischen Bahn (die auch Radler und Rad mitnimmt, falls Petrus nicht mitspielt) zuwinken. Von Filisur in 1032 m Höhe windet sich die Strasse durch eine herrliche Landschaft, welche die Mühen des Anstiegs voll entschädigt. Die schmale Passstrasse gewinnt immer mehr an Höhe und gibt schöne Blicke auf die Viadukte der Albula-Bahn frei. Mit Bergün (1367 m)ist ein weiteres Bilderbuchdorf erreicht. In reicher Vielfalt reihen sich die alten Bürgerhäuser im Engadiner Stil aneinander. Typisch die Sgraffiti-Malerei an den Hauswänden, kunstvolle Fenstergitter und grosse geschnitzte Holztüren. Geschmückt werden die Erker oft mit Nelken. Die folgenden Kilometer zwischen Bergün und Preda sind im Winter Rodelstrecke. Fotogene Viadukte finden sich bei Punt Ota. Weiter bis Preda (eine letzte Übernachtungsmölichkeit bietet sich im Hotel Preda Kulm, Sonnenhof). In engen Serpentinen gewinnt die Passstrasse an Höhe. Wunderschön ist die Gegend um den Palpuogna-See (Naturschutzgebiet). Höher hinauf wird die Landschaft nun karger: wir kommen ins Teufelstal, das Val digl Diavel. Auffallend sind die herabziehenden Schuttströme. Auf der meist zugigen Höhe gibt es ein Gasthaus, jedoch keine Unterkunft. Flankiert von den Gipfeln des Albulastocks rollen die Rader hinab Richtung Oberengadin. Die Abfahrt durch das Val d'Alva ins Oberengadin ist kurz, aber eindrucksvoll. Nur rund 9 km und 9 Kehren trennen den Radler von La Punt. | Tour
: anstrengend | ||||
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Anmerkung :
Einstiegsmöglichkeiten in Filisur, Bergün, Preda. Die Höhe wird von der Bahn umgangen |
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| Oberengadiner Seenplatte - St. Moritz - Maloja | |
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Die Tour bindet nahtlos an die Sustenpass-Etappe
an. Der nette kleine Ort La Punt liegt am Enn, wie der Inn hier im Engadin
genannt wird. Der Name La Punt bedeutet Brücke. Nun folgt die Strasse
flach weiter über
Bever (typische Oberengadiner Häuser),
Samedan und
Celerina nach St.
Moritz. Der bekannte Wintersportort teilt sich in Bad und Dorf. Im
'Dorf' am See liegt die Jugendherberge. (ab 16 Uhr geöffnet, auch
EZ). Vom mondänen
St. Moritz nach Maloja erstreckt sich der beeindruckendste Teil der Route. Lohnenswert ist die Strasse weiter nach Silvaplana und Sils, schöne Arven- u. Lärchenwälder bis Maloja, wo der Maloja-Pass steil ins Bergell abfällt. Die umliegende Bergwelt ist beeindruckend und immer ein Fotomotiv wert. Oberhalb Malojas entspringt der Inn, der dann die Oberengadiner Seen durchfliesst. Er wird uns nun auf dem weiteren Weg durchs Engadin begleiten. Eine klimatische Eigenart und interessant für den Velotouristen ist der Maloja-Wind. Er weht im Sommer tagsüber oft vom Bergell heraufkommend talabwärts (also eigentlich falsch herum), setzt meist mittags ein. Praktisch : wer von Maloja ab Mittag gen St. Moritz zurückradelt, den schiebt der Maloja sanft an. |
| Fotogenes Unterengadin |
Von
St. Moritz auf bekannter Strecke nach La Punt, begleitet von der Bahn über
Zuoz! auf flacher bzw. abfallender, gut asphaltierter Strasse nach Zernez.
Zuoz bietet ein schönes Dorfbild. Beliebtes Fotomotiv ist der Dorfbrunnen mit dem Bären als Wappentier der Plantas. Allmählich verengt sich das Tal, das Gefälle des Inn nimmt zu und die Kilometer schwinden rasch. In Zernez (1472 m) sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Susch mag preislich etwas günstiger sein, die 6 km bis dort sind rasch zu radeln |
Tour
: leicht, da stetig abfallend |
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alternativ über die Bilderbuchdörfer : Susch - Lavin - Giarsun - Guarda 1653 m- Ardez 1464m - Scuol - Martina |
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| Passfahrt Flüela | |
| Tour
: anstrengend Entfernungen : Susch 1426 m -14 km- Flüela 2383 m Passhöhe -17 km- Davos 1558 m
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Günstig ist ein Warmradeln von Zernez nach Susch, denn der Flüela mit einer Höhe von 2383 m steht bevor. In teils steilen Serpentinen beginnt die Strasse durch das Val Susasca und windet sich hinauf zur kahlen Passhöhe. Am Schottensee ist ein Ospiz (gute Einkehrmöglichkeit, Zimmer ? leider nicht mehr bekannt). Eine karge Landschaft bestimmt die Fahrt hinunter zu den Karlmatten, hinab geht es bei rund 10 % Gefälle ins Flüelatal. Gemütlich ist es beim 'Tschuggen'. Von Dorf in nur noch in 1560 m Höhe links halten nach Davos (flach). |
| Von Davos bzw. Dorf fällt die Strasse über den Wolfgangpass (keine Steigung mehr) nach Klosters ab. Auf der '28' (teils stark befahren) rollen die Räder nun nur noch hinab über Küblis, Schiers nach Landquart. |
Tour
: leicht |
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