Auf Fahrradreise in Südtirol
Den Norden Südtirols mit dem Rad entdecken
Pseirer Radweg - eine Radtour durch das Passeier Tal
Orte entlang der Tour:
Meran (325 m) - 4 km - Riffian
Riffian (504 m) - 4,5 km - Saltaus
Saltaus (490 m) - 7 km - St. Martin
St. Martin (597 m) - 3,5 km - St. Leonhard (689 m - Zentrum)
Gesamt: 19 km
Tour: leicht
Beschilderung: durchgehend
Streckenbeschaffenheit: durchgehend asphaltiert
Diese Tour bringt Sie von der Kurstadt Meran in das Tal der Passer.
Der Gebirgsfluss, der in den Ötztaler Alpen beim Timmelsjoch entspringt,
wird ständiger Begleiter des Radweges sein.
Die Pseirer, die Einheimischen, nennen ihr Tal nur kurz Passeier, und
so wollen auch wir diesen Namen gern verwenden.
Der Radweg verläuft abseits des Straßenverkehrs größtenteils
eben mit einigen leichten Steigungen, die angesichts des munteren Gebirgsflüsschens
leicht fallen.
Startpunkt ist Meran, wo Sie kurz vor der großen Brücke,
die Meran mit dem Passeiertal verbindet, nach rechts abbiegen auf den
Radlweg auf, der bis nach St. Leonhard im Passeier führt.
Sie folgen dem linken Passerufer zum idyllischen Riffian. Weiter geht
es in das nur 4,5 km entfernte Saltaus . Von Saltaus führt die
Hirzer Seilbahn hinauf in die Bergwelt, wo herrliche Wanderwege warten.
Direkt an der Staatsstrasse steht der zinnengeschmückte Schildhof
Saltaus. Heute ist das imposante Gebäude zu Hotel und Restaurant
umgebaut. Anfang des 14.Jh. erhielten 11 Großhöfe, deren
Besitzer wahrscheinlich dem Landadel gehörten, Adelsrechte und
wurden von jeglichen Steuern befreit. Dafür mussten sie sich zum
Dienst dem Landesfürsten gegenüber verpflichten. Zuletzt halfen
sie im Jahr 1407 Trient einzunehmen. Von den alten Rechten sind im Laufe
der Jahrhunderte nur noch das Fischereirecht in der Passer geblieben.
Ferner geblieben ist den Schildhofbesitzern das Paraderecht mit Schild
und Hellebarde bei feierlichen Anlässen.
In der Fraktion Quellenhof fahren Sie am Golfplatz vorbei und weiter
nach St. Martin unterhalb der mächtigen Matatzspitze. Die aufstrebende
Gemeinde war bis 1845 Sitz der "Passeier Malschule", derenn
Haus mit schönen Fresken nur von außen besichtigt werden
kann. Sie überqueren die überdachte Holzbrücke und weiter
geht die Fahrt nach St. Leonhard. Auf dem Weg dorthin kommen Sie am
Sandwirt vorbei. Im Biergarten kann eine zünftige Brotzeit eingelegt
werden. Das Museum Passeierl lohnt einen Besuch. Es versetzt den Besucher
in die Zeit des legendären Freiheitkämpfers Andreas Hofer.
Hier wird die Geschichte Tirols interessant und lebendig dargestellt.
St. Leonhard erwartet Sie in einem weiten Talkessel. Mit über
3000 Einwohnern ist St. Leonhard die bedeutendste Gemeinde und gleichzeitig
auch wichtigstes Tourismuszentrum im Tal.
Bücher & Karten zur Tour:
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Passeiertal - Val Passiria
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