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Auf Fahrradreise in der Schweiz

Graubünden mit dem Rad entdecken

Flüela-Pass - 2.383 m


Orte entlang der Tour:

Zernez (1474 m ü.M.) - 6 km - Susch
Susch (1426 m ü.M.) - 14 km - Flüela 2383 m
Passhöhe (2383 m ü.M.) - 17 km - Davos (1558 m ü.M.)

Gesamt: 37 km

Tour: anstrengend

Beschilderung: durchgehend

Streckenbeschaffenheit: durchgehend asphaltiert


Als Startpunkt für die Passfahrt über den Flüela wählen wir Zernez, denn so können die Muskeln bis Susch vorgewärmt werden. Dies ist ratsam, denn in recht steilen Serentinen mit Steigungen zwischen 7 und 9 % beginnt die Fahrt durch das Val Susasca.

Bereits mit den zwei ersten Serpentinen gewinnen wir gut an Höhe. Die Straße ist gut ausgebaut. Der erste Anstieg geht über rund 4 km, doch danach winkt ein Erholungsstück von 2 km mit einer mässigen Steigung um 4 %. Nun wird die Landschaft karger, da die Baumgrenze erreicht wurde, und es heißt wieder kräftig in die Pedalen zu treten. 4 km vor der Passhöhe bietet sich ein beeindruckender Blick durch das Val Grialetsch auf den vergletscherten Piz Vadret, der die stolze Höhe von 3229 m aufweist.

Auf nun recht gerader Strecke führt die Straße mit Steigung um die 8 %, mal auch 10 % zur 2383 m hohen Passhöhe hinauf. Die Passhöhe präsentiert sich äußerst karg mit zwei trostlos daliegenden kleinen Seen.

Am Schottensee liegt ein Ospiz. Hier kann man auch übernachten - im Zimmer oder Matratzenlager, wo Platz für 10 Personen ist.

Nun muss rasch das obligatorische Passfoto gemacht werden, bevor die wohlverdiente Abfahrt angetreten wird. Die Landschaft präsentiert sich weiterhin recht kahl bis hinunter zu den Karlmatten. Bei rund 10 % Gefälle rollen die Räder flott durch das Flüelatal mit dem Flüelabach, der aus dem Schottensee gespeist wird. Gemütlich einkehren können Sie noch beim Gasthaus "Tschuggen". Ab dem Gasthof Alpenrose (Bed & Breakfast) wachsen wieder Bäume und die Landschaft nimmt ein lieblicheres Gesicht an.

Mit Dorf, das nur nochz 1560 m hoch liegt, sind wir bereits fast an userem Ziel Davos angekommen. Von Dorf halten wir uns links nach Davos und es geht recht flach daher.

Davos teilt sich in Davos Platz und Davos Dorf und hat den Status Luftkurort. Mit seiner Lage auf 1560 m ü. M. ist Davos die höchstgelegenste Stadt Europas. Im Winter lebt man vom Wintersport. Sehr erfolgreich ist der HC Davos, der Eishockeyverein der Stadt, der schon mehrere Meistertitel erringen konnte. Im Sommer sind die Windsurfer auf dem Davoser See unterwegs.

Von Davos könnte die Tour durch das Prättigau hinab nach Landquart und Maienfeld am jungen Rhein weitergehen.

 

Bücher & Karten zur Tour:

 Buch Graubünden von Marcus C Schmid

Markus C. Schmid

Graubünden

Kurzbeschreibung:
150 Täler und 937 Berggipfel zählt der größte Kanton der Schweiz - eine Herausforderung für Straßenbauer und Eisenbahningenieure und ein Paradies für "Naturlauber". Hier hat der Rhein seine Quelle und hier breitet sich das Dach Europas aus: das Engadin mit seinen Seen, Lärchenwäldern, wilden Schluchten und - nicht zu vergessen - dem mondänen St. Moritz. Das Buch, von einem Schweizer (nicht nur für Schweizer!) geschrieben, führt durch alle Winkel des Kantons und schlägt 20 Wanderungen vor - alle GPS-aufgezeichnet und alle ohne Sportdiplom zu bewältigen

 

Infoblock

Tourismusbüros:

Zernez Tourist Information
CH-7530 Zernez
Tel. +41-81-856 1300
Fax +41-81-856 1155
zernez@estm.ch
www.engadin.stmoritz.ch/zernez
Destination Davos Klosters
Bahnhofstr. 8
CH-7260 Davos (Dorf)
Tel. +41-81-415 2121
Fax +41-81-415 2107
info@davos.ch
www.davos.ch

Sehenswertes & Wissenswertes:

Zernez - 1474 m 
ist sozusagen das Tor zum Nationalpark, das Nationalparkhaus befindet sich am Dorfausgang, sehenswert frühbarocke Kirche 1607 oberhalb des Ortes, gegenüber die Kapelle St. Sebastian, die jahrhundertlang als Gerümpelkammer benutzt wurde, Schloss Planta-Wildenberg von 1620, heute Gemeindehaus
zur Geschichte : Dorfbrand 1872
Susch - 1426 m
Susch ist der einzige Ort im Unterengadin, wo der Inn durch das Dorf fliesst. Jahrhundertealte tyische Engadiner Bauern- und Handwerkerhäuser prägen das Dorfbild. Seine Blütezeit erlebte das Dorf, als Handelstreibende mit Pferden und Mulis von Süden über den Flüela-Pass zogen.
Sehenswert : Plantaturm neben der Kirche von 1515
Der Flüela wurde bereits im Mittelalter zum Warentransport genutzt. Von Tirol wurde Salz herauftransportiert, während aus Graubünden Erz herbeigeschafft wurde. Auf der Passhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide. Der Pass wird seit Eröffnung des Vereinatunnels zwischen Klosters und Lavin nicht mehr ganzjährig offen gehalten, denn die Straße wird zur Winterzeit oft von Lawinen verschüttet.