Auf Fahrradreise in der Schweiz
Graubünden mit dem Rad entdecken
Riunaulta
Orte entlang der Tour:
Ilanz (702 m ü.M.) - 6,6 km - Valendas Dorf
Valendas (823 m ü.M.) - 5,4 km - Versam
Versam (909 m ü.M.) - 9 km - Bonaduz
(662 m)
Gesamt: 20 km
Tour: leicht mit Anstieg bis Versam
Beschilderung: durchgehend
Streckenbeschaffenheit: durchgehend asphaltiert
Startpunkt der Tour durch die Ruinaulta ist Ilanz, die erste Stadt am Rhein.
Auf dieser Etappe werden wir eine der grossartigsten Landschaften Graubündens sehen: die Ruinaulta. Entstanden ist das Naturmonument vor rund 10.000 Jahren durch den Flimser Bergsturz. Lassen Sie sich verzaubern von den hoch aufragenden weißen Wänden und dem wilden jungen Rhein tief unten in der Schlucht. Als Quelle des Rheins wird der Tomasee in der Umgebung des Oberalppasses genannt. Von hier fließt er als Vorderrhein durch die grandiose Ruinaulta-Schlucht und verbindet sich bei Reichenau mit dem Hinterrhein, der vom San Bernadino-Pass kommt.
Wir wählen in Ilanz die rechtsrheinische Straße Richtung Versam, welche nicht stark befahren ist und sich daher gut für Radfahrer eignet.
Wir passieren zunächst Castrisch und kommen nach 6,6 km nach Valendas. Der kleine Ort ist ländlich geprägt. Vielleicht legen Sie eine kurze Pause am großen Dorfbrunnen ein? Er ist der größte Holzbrunnen Europas!
Die Straße steigt an. Da muß schon die Gangschaltung bemüht werden. Obwohl die Strecke teils ausgebaut wurde, bleibt es dennoch recht ruhig. Das nette Versam hat rund 240 Einwohner und verfügt mit Stolz dennoch über eine Poststelle, eine Bankfiliale, eine Arztpraxis, einen Dorfladen und das "Rössli", wo man gut essen und übernachten kann.
Hinter Versam wird es fast abenteuerlich. Hoch über dem Rheintal windet sich das Sträßchen nun am Hang entlang. Dann erwartet uns eine rasante Abfahrt nach Bonaduz.
In Bonaduz müssen wir uns entscheiden:
wir folgen weiter dem Rhein über Reichenau Richtung Chur mit Ziel Bodensee
oder
wir radeln ins Domleschg, um über den Albula ins Engadin zu gelangen (der Albula kann mit der Bahn bewältigt werden)
Bücher & Karten zur Tour:
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Ronald Gohl
Hans-Bernhard Schönborn
Glacier Express
Wunderschön ist die Landschaft zwischen Zermatt und St. Moritz, durch die der Glacier Express seine Passagiere befördert und dabei Höchstleistungen vollbringt. Der kleine rote Zug mit seinen Panoramawagen windet sich durch enge Schluchten, kraxelt mit Hilfe von Zahnstange und Zahnrad steil hinauf, quert einsame Hochebenen und urige Bergdörfer, bewältigt 291 Viadukte und 91 Tunnels. Eine eindrucksvolle Bilder-Reise mit vielen Hintergrundinformationen zu den Zügen und ihrer Geschichte und zu den verschiedenen Stationen der Fahrt
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Johannes Eue
Graubünden
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Der Reiseführer im Taschenbuchformat
Wer kennt sie nicht die berühmten Schweizer Urlaubsorte Arosa, Davos oder Flims? Häufig wird jedoch vergessen, dass der Kanton Graubünden weit mehr als nur diese Touristenziele zu bieten hat. "Heidis Heimat" erstreckt sich über den Alpenhauptkamm und überrascht jenseits der eisigen Drei- und Viertausender mit sonnigen Kastanienwäldern und mediterranem Flair. Naturschutz und biologische Landwirtschaft werden hier großgeschrieben, und in fast allen Ecken Graubündens findet sich ein üppiges Freizeitangebot, ideal für Aktive - vom Mountainbiker über den Golfer bis zum Skifahrer. Darf es ein Kanu- Schnupperkurs in Versam sein? Eine geführte Wanderung über den Morteratschgletscher? Oder möchten Sie auf dem Schlitten die Albulapassstraße hinabsausen? Das DUMONT Reise- Taschenbuch Graubünden stellt Ihnen die interessantesten Aktivitäten vor. Mit der bewährten Mischung aus aktueller Reiseinformation und Wissenswertem zur Region führt es Sie zu den schönsten Orten: in die Kantonshauptstadt Chur mit ihrer attraktiven Altstadt, zu den spektakulären Viadukten und Tunnel der Rhätischen Bahn, ins Prättigau mit seinen alten Walsersiedlungen oder ins Engadin mit dem legendären St. Moritz.
Der Autor Johannes Eue kennt Graubünden seit seiner Kindheit. Er bereist den Kanton regelmäßig im Sommer wie im Winter. An der Region fasziniert den in Köln lebenden Historiker die Mischung aus unberührter Natur, nahezu unbegrenzten Möglichkeiten für Aktivurlauber und oft überraschenden kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten. Ganz besonders ist ihm das Engadin ans Herz gewachsen, über das er auch einen Wanderführer geschrieben hat. Man kann sich also von ihm an die Hand nehmen lassen, um gezielt zu den Highlights der Region geführt zu werden. Und zu seinen ganz persönlichen Lieblingsorten!
Auf 10 Entdeckungstouren können Sie aktiv Neues entdecken, hinter die Kulissen schauen, eine ganz persönliche Beziehung zu Graubünden entwickeln. Ausgewählte Adressen, jeweils mit einem aussagekräftigen Schlagwort bewertet, und zahlreiche Infos für alle, die Wert auf eine aktive und kreative Reisegestaltung legen, bieten das Rüstzeug für jeden, der individuell unterwegs sein möchte. Der Magazinteil beleuchtet mit frischer journalistischer Kompetenz die für das Reiseziel relevanten Themen und vermittelt ein lebendiges, aber auch kritisches Porträt von Graubünden.
10 x Auf Entdeckungstour !
Erfrischend - von Brunnen zu Brunnen durch Chur
Heidi! Heidi! - deine Welt sind die Berge -
Erdgeschichte hautnah - durch den Flimser Wald mit dem Rad
Auf den Spuren der Säumer - am Splügenpass
Zu Besuch auf dem Zauberberg - mit Thomas Mann in Davos
Tradition zählt - in der Fleischtrocknerei Brügger
Immer in der Spur - unterwegs mit dem Bernina Express
Motivsuche in den Bergen - Giovanni Segantini
Alles Käse! - Beusch in der Alpschaukäserei Morteratsch
Natur pur - Wanderung ins Val Trupchun
Die Karten
Satellitenaufnahme von Graubünden
Übersichtskarte mit den Highlights der Region
6 Citypläne, Detail- und Wanderkarten: sämtliche Adressen sind anhand eines farbigen Nummernsystems verortet
Netzplan der Rhätischen Bahn
Plus: Extra- Reisekarte zum Herausnehmen
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Bikeline Rhein-Radweg. Teil 1
Erscheinungstermin: 15.9.2011
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